Renate Moran Renate Moran

Dr. Peter Assmann schreibt über Renate Moran

 

 


Vom Geben und Nehmen
zu den Bildwerken von Renate Moran
  
  • Nach wie vor bestimmt sich zeitgenössische Malerei in besonders überzeugender Form als absolut persönlichkeitsbezogenes künstlerisches Gestaltungsmedium.


    Farben und Formen, Körper und Bewegungen, Fluss und Rhythmus, Ausdruck und Eindruck lassen sich hier zu ganz persönlichen Gestaltungen des eine Erfahrung in-die-Welt-treten-Lassens formen. Die Welt des persönlich gesetzten Farbauftrages erweist sich nach wie vor als eine der intimsten und zugleich offensten Schnittstellen zwischen größtmöglicher Zusammenfassung unterschiedlichster Erfahrungswelten und größtmöglich konzentriertem Ausdruck – stets dominiert von einem selbstbewusst nach außen getragenem Ich.


    Renate Morans Malerei bemüht sich in ganz besonderer Weise um diese Schnittstelle:
    Sie bekennt sich zu einer absolut persönlichen Erfahrungswelt, zugleich zu deren Transformierbarkeit in der Welt der Farbe, deren ästhetische Kraft vor allem im steten Bemühen um größtmöglich dichte Zusammenführung liegt. Diese Konzentration ist zum Einen eine Konzentration der Farbe als direktes, primäres Seherlebnis; diese Konzentration ist aber vor allem die Bewegung des in die Farbe getauchten Pinsels - eine Bewegung, die von Kadenz zu Kadenz schreitet, die durchdrungen ist von durchgängigen Rhythmuserfahrungen und zugleich eine Gesamtorientierung in sich tragen muß – eine Ausrichtung auf eine zusammenführende Großform, ein grundsätzliches Gestimmt-Sein einer Bildkomposition oder aber ein kompaktes Ausdruckkonzept, das sich durchaus auch über sehr bestimmt gesetzte Schriftzeichen und Wortkombinationen vermitteln kann. 
     

 


Copyright © 2003 Renate Moran
Stand: 26.01.2004

 

 

 

 

 


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